Mein Praxisangebot: Krisenintervention, Konfliktmediation und Interventionsberatung in Teams, Organisationen und Gemeinwesen
Menschen, ob Einzelne, Paare, Familien und in Gruppen, Teams, etc., gelangen immer mal wieder im Verlaufe ihres Lebens an Wendepunkte und Entscheidungssituationen. In solchen Krisen oder Konflikten (lat.: confligere = aneinandergeraten, kämpfen) kann man sich manchmal mit der Zeit in ganz hässliche Abwärtsspiralen begeben und sich wie im Dschungel verrennen. Mit sich selbst, mit Partnern, Kindern, KollegInnen, etc.

Krisen treten immer dann auf, wenn sich Menschen gegenüber anstehenden Veränderungen im Leben als zu starr erweisen, und sich dagegen wehren oder wehren müssen: z.B. plötzlich nicht mehr rauchen aus gesundheitlichen Gründen, früher aufstehen, liebgewordene Gewohnheiten verändern müssen, etwas neues lernen müssen, jemanden verlieren, etc., oder eben wenn Menschen von Veränderungen, traumatisierenden Erlebnissen, etc. (z.B. durch Feuer, Unfall, Trennung, Tod, Verlust von Heimat, Verlust von Arbeit, Mobbing) erschüttert oder gezwungen werden.
Krise ist so gesehen eine Labilisierung eines Systems (Person, Gruppe, Institution...), die von den vorhandenen Regulations- und Bewältigungsmöglichkeiten des Systems nicht aufgefangen werden kann, und damit zu einer Gefährdung des Bestandes / der Identität des Systems führt (vgl. Petzold 1991c, [siehe auch in Schnyder/Sauvant 1999, 157ff.]).
Damit ist Krise immer Bedrohung, sie schließt immer den Verlust von etwas Altem, etwas Bekanntem und Bewährtem und die Angst vor etwas neuem, etwas unbekanntem mit ein: Krise steht am Beginn einer Veränderung - mit ungewissem Ausgang.
Ebenso wie Krise Bedrohung ist, ist sie / kann sie immer auch Chance (sein). Es gibt keine Entwicklungsprozesse, keine Veränderung ohne Krise, ohne Loslassen von Altem, ohne Einlassen auf Neues.

Man unterscheidet zwischen entwicklungsbedingten Krisen, die in jedem Leben zu bewältigen sind, und gesellschaftlich oder schicksalhaft bedingten Krisen (Tod von geliebten Menschen, Angriffe von aussen, "Bürgerkrieg", Krieg, Arbeitslosigkeit, etc.). Erstere treten vor allem an den Uebergängen von einem Entwicklungsabschnitt zum nächsten auf. Typische Krisenzeiten sind z.B. Geburt, Laufen-lernen, Beginn der Schulzeit, Pubertät, Ausbildungs- und Arbeitsbeginn, Bildung von Paarbeziehungen, Familiengründung, "midlife-crisis" (Hinterfragung bisheriger grundsätzlicher Orientierungen bezüglich Beruf / Lebensform / Lebenssinn), Beginn des Rentenalters, Sterben.
Die meisten Krisen beruhen auf Mischformen von Bedingungen [sog. Doppel- und Mehrfachbelastungen] (z.B. "Pubertät plus keine Lehrstelle" oder "Mutterschaft plus Erschöpfung plus Verlust bisheriger kollegialer Kontakte plus Mangel an gesellschaftlichen Entlastungsmöglichkeiten").

Um das Ausmaß einer Krise erfassen (und dann auch die Intervention planen zu können) zu können, hat es sich bewährt, Krisen in bezug auf die Zahl der betroffenen Säulen der Identität zu betrachten: Welche und wieviele Säulen der Identität sind "angeknackst", welche und wieviele sind stabil, geben Sicherheit und wirken kompensierend?
Wie Krisen erlebt und verarbeitet werden, hängt allerdings nicht nur davon ab, wie tiefgreifend und allumfassend die Erschütterungen sind, sondern auch davon, welche Erfahrungen ein Mensch in seinem bisherigen Leben mit Krisen und deren Ueberwindung gemacht hat.

Da lohnt es sich dann manchmal - natürlich lieber früher als erst später, wenn schon Verletzungen und Gesichtsverluste stattgefunden haben - einen "Dschungelführer" zu Hilfe zu holen, um möglichst bald und unverletzt wieder rauszufinden...

Ich biete seit Jahren

Krisenintervention bei Einzelnen, Paaren und Familien, sowie in Gruppen, Teams, Institutionen und Gemeinden

Konfliktmediation in Paaren und Familien, sowie in Gruppen, Teams, Institutionen und Gemeinden

Interventionsberatung für Konfliktberater, mit Schlichtung beauftragten internen Vorgesetzten / Projektleiter oder externen BeraterInnen, Behörden, Schulteams, Nachbarschaften, Wohnbaugenossenschaften und Gemeinden

direkte Interventionen in Systemen


Links

Literatur
Schnyder, U, Sauvant, JD (1999, 3te Aufl.). Krisenintervention in der Psychiatrie. Bern: Huber.

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