Mein Praxisangebot Coaching: Herkunft des Begriffs
Herkunft des Begriffs
"Der engl. "Coach" und das davon abgeleitete "Coaching" haben eine interessante Entwicklung durchgemacht. Das engl. "Coach" entspricht eigentlich der dt. "Kutsche". Diese wanderte vom frz. "coche" abgeleitet nach England. Um 1830 machten englische Studenten daraus ein Slang-Wort das darauf anspielte, dass die Kutsche ein Fortbewegungsmittel war. Und wie diese waren auch die studentischen Tutoren dazu da, die Studenten voranzubringen und durchs Examen zu schieben. Also wurden sie von den Studenten "coach" genannt.
Und vom Campus wurde der "Coach" auch zum Sport übernommen.

Die Geschichte geht aber noch etwas weiter zurück.
Nach Kubowitsch (1) liegt der eigentliche Ursprung des englischen Begriffs „coach“ in einem Dorf im nördlichen Ungarn namens Kocsi Szekér, in dem im 15. Jahrhundert besonders schöne Pferdefuhrwerke hergestellt wurden, die von den Ungarn selbst die „Wagen aus Kocs“ genannt wurden. Mit der Zeit verkürzte sich dieser Ausdruck im Ungarischen dann zu „kosci“(2).
Dieses Wort „kosci“ lässt sich erst im 16. Jahrhundert in den sogenannten europäischen Kultursprachen Deutsch als „Kutsche“, Französisch als „coche“, Spanisch als „koche“, Italienisch als „cocci“, Polnisch als „kocz“, Flämisch als „goetse“, Schwedisch als „kush“, usw. wiederfinden(3).
Ab 1556 fand eben dieser Begriff in Form von „coach“ Eingang in den englischen Sprachgebrauch(4). Damals wurde in England das Einfahren oder „Kutschengängigmachen“ eines Pferdes, also das Gewöhnen eines Pferdes an das Ziehen einer Kutsche „to coach a horse“ genannt, wobei im Laufe der Zeit (etwa ab 1579(5) der Begriff „coach“ oder „coachman“ auch auf die Person angewendet wurde, die die Pferde anleitete und betreute, und damit auch den Kutscher(6).

"Coaching" hängt etymologisch mit dem Wort "Kutsche" zusammen. Eine "Kutsche" ist ein Vehikel, das einen Fahrgast von A nach B bringt. Und dies, obwohl der Fahrgast nicht genau weiß, wie B aussieht.
Was macht ein "Kutscher"?
Er sitzt auf seinem Bock und hat den Überblick. Der Gast steigt ein und nennt ihm sein Fahrtziel - so ungefähr jedenfalls. Der "Kutscher" kennt die Richtung und ist in der Lage, den Weg zu finden. Ein guter "Kutscher" betreut seinen Gast während der Fahrt, fragt nach, gibt bereitwillig Auskunft und sorgt dafür, dass sich der Gast gut aufgehoben fühlt. Der "Kutscher" kann während der Fahrt dem Gast die Landschaft zeigen, ja er kann sogar eine besondere Fahrtstrecke empfehlen. Dabei passiert es, dass beim Gast der Wunsch entsteht, sein Fahrtziel zu ändern. Ein tüchtiger "Kutscher" nimmt diesen Hinweis ernst und erfragt respektvoll den Hintergrund für die Entscheidung des Gastes. Vielleicht stellt sich ja heraus, dass noch andere Ziele oder Routen den Wünschen des Gastes näher liegen? Es kann auch passieren, dass der "Kutscher" in unwegsames Gelände gerät. Hier sind Gefährt und Gast mit besonderer Vorsicht zu behandeln. Es liegen Steine im Weg, Hindernisse müssen untersucht und bewältigt werden, ein Umweg kann dabei auch mal schneller zum Ziel führen.
Aber Achtung: Man kann vom Weg abkommen, das Ziel aus den Augen verlieren oder gar in sumpfiges Gelände geraten. Der "Kutscher" ist dann gut beraten, Einheimische zu befragen, oder den Gast an einen Kollegen zu übergeben, der sich hier bestens auskennt. Von allen "Kutschern" gefürchtet ist plötzlicher Nebel, in unbekannten Gegenden verliert man da rasch zur Gänze die Orientierung. Anders als bei Dunkelheit. Man weiß, wann sie kommt und kann sein Licht benutzen, um den Weg auszuleuchten.

Ja und das alles muß auch ein moderner "Coach" können." :-)
(teilw. Zitiert aus: http://www.etymologie.info/~e/d_/de-manage.html)

Eine andere Info zur Herkunft des Begriffs:
Im ungarischen Dorf Kocs wurden im 15. Jahrhundert besonders schöne Pferdefuhrwerke hergestellt.
Die Ungarn nannten sie "Wagen aus Kocs", was mit der Zeit im ungarischen zu „kosci“ verkürzt wurde.
Die Deutschen entlehnten das Wort und machten „Kutsche“ daraus, die Engländer adaptierten es als „Coach“.
Schließlich wurde dort die Person, die das Pferd trainierte, um es kutschengängig zu machen, Coach genannt (“to coach a horse“).
In den 60er Jahren wurde der Begriff dann im Sinne von Unterstützung und Leistungsoptimierung im Sport eingeführt.
Seit den 80er Jahren ist „Coaching“ auch in der Wirtschaft und im Sozialbereich eingeführt.

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Literatur

Coaching-Lexikon

Als Mitglied des Schweiz. Berufsverbandes für Supervision und Organisationsberatung, BSO achte ich auf die konsequente Einhaltung des Beratungskodex sowie der ethischen Richtlinien des BSO. (Q-Label-BSO)

(1) vgl. Kubowitsch 1995, S.243
(2) vgl. Lesser 2004
(3) vgl. Lesser 2004
(4) vgl. Kubowitsch 1995, S.243
(5) vgl. Kubowitsch 1995, S.243
(6) vgl. Bayer 1995, S.94
(teilw. zit. aus: Coaching als Grundform pädagogischer Beratung - Verortung und Grundlegung - Melanie Hartmann)

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